Brandenburg an der Havel
Neugestaltung des Burghofes einschließlich des Domvorplatzes

Auftraggeber: Domstift Brandenburg
Planungsbeginn: 06. 2011
Fertigstellung: 09. 2014
Leistungsphasen: 1-4

Das Planungsgebiet umfasst das direkte denkmalgeschützte Umfeld des Doms von Brandenburg an der Havel, das im historisch geprägten Gefüge der Stadt Brandenburg mit ihrem nahezu geschlossenem Ensemble aus bedeutenden denkmalgeschützten Bauwerken einen übergeordneten Stellenwert einnimmt.
Die einzelnen Höfe des Domumfelds dienen verschiedensten Nutzungsansprüchen: den Gästen von Gottesdiensten, Museumsbesuchern, Mitarbeitern des Domstifts sowie Schülern, Eltern und Lehrern der Evangelischen Grundschule. Auch ein Kindergarten sowie das Dommuseum mit Museumsladen befinden sich auf dem Gelände.
Ein Großteil der vorhandenen Freianlage setzte sich aus diversen traditionell verwendeten Materialien zusammen, die im Widerspruch zu einer barrierefreien Stadtplanung standen. Unter der Zielsetzung der Aufwertung des Erscheinungsbildes und der Steigerung der Aufenthaltsqualität durch denkmalgerechte Sanierung erfolgte eine Neuordnung der Flächen durch eindeutige Materialverwendung. Durch die Einbeziehung wiederverwendeter Materialien wurden klare Funktionszuweisungen geschaffen, die die Orientierung auf dem Gelände erleichtern.

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