Kleinmachnow
Barrierefreies Wohnen – Heinrich-Heine-Straße

Neubau einer barrierefreien Wohnanlage

Auftraggeber: Gemeindliche Wohnungsgesellschaft Kleinmachnow mbH
Architekten: Werkgruppe Kleinmachnow
Planungsbeginn: 02. 2013
Fertigstellung: 10. 2014
Leistungsphasen: 1-9

Entsprechend der Vorgaben des Bebauungsplans werden die neu entstehenden Gebäude über das westlich angrenzende Wohngebiet erschlossen.

Der Straßenraum der Schillerstraße setzt sich nach Osten fort, bevor er am Rand der Bebauung als Heinrich-Heine-Straße nach Norden schwenkt und als Wendemöglichkeit endet. Dieser gesamte Bereich wird sich durch Materialwahl und Gestaltung als verkehrsberuhigte Wohnstraße deutlich von der Schillerstraße abheben: Es entsteht der Eindruck einer breiten Fußgänger-promenade. Als besonderer Akzent öffnet sich der Straßenraum zwischen den Bauteilen II und III zu einer die Gebäude verbindenden Platzfläche, die als großzügiger Quartiersplatz für gemein-schaftliche Aktivitäten Freiraum bietet. Dieser Bereich markiert sich als einheitlich gepflasterte Fläche mit eingelegten Plattenbändern. Innerhalb der Platzfläche gliedert ein mit Bäumen und beleuchteten Quaderbänken bestandenes, breiteres Plattenband die räumliche Nutzung in Straßenführung und terrassenartiges Vorfeld des Gebäudes III.

Kleinere Platzflächen mit Bänken und Abstellmöglichkeiten für Fahrräder markieren die Hauptzugänge vor den Gebäuden und verbinden diese mit dem angrenzenden Straßenraum. Eine zusätzliche Betonung entsteht durch die seitliche Pflanzung von „Hausbäumen“, die diese Bereiche durch ihre Blüten- und Laubfärbung jahreszeitlich hervorheben.HHS_Plan

 

 

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Fotos: Werkgruppe Kleinmachnow, Paul Heidenreich